Willkommen am Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften (WIVW GmbH)!

Seit 1999 den Menschen im Zentrum der Forschung
 

Ihr Partner für innovative Human-Factors-Forschung im Bereich der Verkehrswissenschaften

Unser interdisziplinäres Team aus Fachleuten der Bereiche Psychologie, Ingenieurwissenschaften und Informatik unterstützt Sie kompetent als Forschungspartner im Bereich Human Factors. Wir adressieren komplexe Forschungs- und Entwicklungsfragen von Marktführern in der Mobilitätsbranche und sind Partner in zahlreichen öffentlich geförderten nationalen und internationalen Großprojekten.

Individuelle Fahrsimulationslösungen für Wissenschaft und Ausbildung

Basierend auf unserer eigens entwickelten Software SILAB® entwerfen, implementieren und vertreiben wir individuelle Simulator- und Simulationslösungen. SILAB wurde speziell für wissenschaftliche Zwecke konzipiert und wird in enger Zusammenarbeit mit unseren Anwendern kontinuierlich weiterentwickelt. Neben der Forschung und Entwicklung ermöglicht dies auch den zielführenden Einsatz von Fahrsimulatoren für Trainings und Fahrausbildung.

Über uns

Aktuelles

  • Juli
    2026
    Kooperation mit Polizeipräsidium Unterfranken im Rahmen einer Kampagne gegen Ablenkung im Straßenverkehr  

    Unter dem Titel „AUGENBLICK – Ablenkung hat viele Gesichter“ hat das Polizeipräsidium Unterfranken eine Kampagne gegen Ablenkung im Straßenverkehr gestartet. Fünf in der Region bekannte Sportler und Sportlerinnen, wie z.B. der Biathlet Philipp Nawrath oder Alen Pjanic von den Fitness-First Würzburg Baskets, präsentieren in Videos die Risiken von Ablenkung in ihrer Sportart und im Straßenverkehr. Die Kampagne will das Bewusstsein für ein erhöhtes Unfallrisiko sowohl bei der Nutzung von Smartphones, aber auch durch andere Ablenkungsquellen, wie Essen und Trinken, Unterhaltungen mit Beifahrern oder Tagträumen erhöhen und einfache, aber effektive Verhaltensänderungen vermitteln. Die Kampagne wird über Videos in Social Media, Flyern und Plakaten, Infoständen in Innenstädten und gezielten Vorträgen in Schulen verbreitet. Das WIVW begleitet die Kampagne wissenschaftlich, u.a. mit der Entwicklung gezielter Befragungen, die eine kontinuierliche Bewertung der Wirksamkeit der einzelnen Kampagnenbausteine ermöglicht. Weitere Infos zur Kampagne finden Sie hier.

     

  • Juni
    2026
    EU-Projekt EVEREST: Kick-Off in Wien  

    Nach der erfolgreichen Evaluation des gemeinsamen Förderantrags startet das EVEREST-Projekt nun offiziell mit der Arbeit. Dafür trafen sich am 12.-13.05.2026 alle Konsortialpartner in den Räumlichkeiten des Koordinators AIT Austrian Institute Of Technology in Wien zum organisatorischen und inhaltlichen Startschuss des 3-jährigen Projekts.

    Das EU-Projekt EVEREST verfolgt das Ziel, innovative, nutzerorientierte und kosteneffiziente Lösungen für das Wärme- und Energiemanagement von batterieelektrischen Fahrzeugen zu entwickeln und anhand von drei Versuchs­trägern zu demonstrieren. Das WIVW trägt vor allem zur Untersuchung der Akzeptanz innovativer Wärmekonzepte, wie beispielsweise Infrarot-Paneele, und individueller Komfortbereiche bei.

  • Juni
    2026
    WIVW bietet Tests für DDAW/ ADDW und DCAS Homologation an  

    Technologische Fortschritte und neue Vorschriften erfordern die zunehmende Berücksichtigung von Human-Factors-Aspekten im Rahmen der Zulassung von Neufahrzeugen. Das WIVW bietet den für Ihre Anforderungen am besten geeigneten Testansatz für die Homologation!

    Aufbauend auf den Verordnungen (EU) 2021/1341 und 2023/2590 führen wir Nutzertests zur Überprüfung von DDAW-Systemen (engl. Driver Drowsiness and Attention Warning Systems) und ADDW-Systemen (engl. Advanced Driver Distraction Warning) durch. Die Testprotokolle entsprechen den geltenden Vorgaben und finden zum Teil auf öffentlichen Straßen, auf der Teststrecke bzw. unter bestimmten Umständen in der Fahrsimulation statt.

    Darüber hinaus unterstützt Sie das WIVW bei der Erfüllung der DCAS-Verordnung R171 (engl. Driver Control Assistance Systems) durch die Bereitstellung von Human-Factors-Expertise über den gesamten Entwicklungszyklus hinweg. Unsere Dienstleistungen sind modular und skalierbar, sodass wir je nach Entwicklungsphase und Budget die für Sie passende Methode auswählen können. Wir bieten sowohl Nutzerstudien mittels Fahrsimulation im frühen Entwicklungsprozess, Expertenbewertungen mittels Checklisten sowie kriteriengeleitete HMI-Reifetests in realen Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen oder Teststrecken an.

    Gerne können Sie uns für weitere Informationen und ein individuelles Angebot kontaktieren!

     

     

  • Mai
    2026
    WIVW präsentiert Forschungsergebnisse auf der STADT:up-Abschlussveranstaltung  

    Im Rahmen des Projekts STADT:up wurden gemeinsam mit CARIAD Forschungsergebnisse zur Mensch-Maschine-Interaktion im hochautomatisierten Fahren erarbeitet. Die Ergebnisse werden auf der Abschlussveranstaltung von STADT:up am 10. und 11. Juni 2026 auf dem Aldenhoven Testing Center präsentiert.

    Grundlage der vorgestellten Erkenntnisse sind drei Fahrsimulatorstudien, die in den Jahren 2024 und 2025 am WIVW durchgeführt wurden. Im Fokus standen die Entwicklung und Evaluation einer HMI-Lösung für hochautomatisiertes Fahren im innerstädtischen Verkehr sowie die Untersuchung zentraler Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Kooperation zwischen Fahrzeug und Nutzenden.

    Hier gibt es weitere Informationen über die Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung.

     

  • Mai
    2026
    WIVW auf der SKZ-Fachtagung Folien + Fahrzeug  

    Steht das minimalistische Cockpit vor dem Aus?

    Das WIVW wird auf der diesjährigen SKZ Fachtagung Folien + Fahrzeug vertreten sein. Unter dem Titel „Rückkehr zur Haptik?“ wird das Spannungsfeld zwischen neuen NCAP-Anforderungen und zunehmender Fahrzeugautomatisierung beleuchtet.

    Der Trend zum „Smartphone-Replikat“ im Auto stößt an seine Grenzen. Ab 2026 belohnt Euro NCAP die Rückkehr zu physischen Bedienelementen für sicherheitsrelevante Funktionen. Doch wie lässt sich das mit modernen Designansprüchen vereinen? Im Rahmen des Vortrags diskutiert das WIVW, wie adaptive Bedienelemente und intelligente Oberflächen die geistige Beanspruchung reduzieren und gleichzeitig gestalterische Freiheiten eröffnen können.

     

  • April
    2026
    Teilnahme & Vortrag: HFES Europe Konferenz  

    Wie lassen sich Fahrerinnen und Fahrer nach einem kurzen Schlaf schnell und sicher wieder in einen aufmerksamen Zustand bringen?

    Diese Frage gewinnt mit dem Fortschritt automatisierter Fahrfunktionen zunehmend an Bedeutung. Während zukünftige Fahrzeugsysteme es ermöglichen könnten, dass Personen am Steuer zeitweise schlafen, entsteht im Übergang zurück zur aktiven Fahraufgabe eine kritische Phase: die sogenannte Sleep Inertia. Dabei handelt es sich um einen vorübergehenden Zustand reduzierter Wachheit und kognitiver Leistungsfähigkeit unmittelbar nach dem Aufwachen – ein potenzielles Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr.

    Auf der HFES Europe Conference in Kopenhagen stellte das WIVW im Rahmen des Vortrags „Sleeping during automated driving: The potential of an image-based reaction-time game to mitigate sleep inertia“ ein neu entwickeltes, bildbasiertes Reaktionszeitspiel vor. Ziel dieses Ansatzes ist es, Fahrer nach einem kurzen Schlaf gezielt zu aktivieren und ihre Reaktionsfähigkeit schnell zu verbessern.

    Das Spiel basiert auf dem sog. SILAB Secondary Task Software-Package und wurde bereits in einer ersten Fahrsimulatorstudie evaluiert. Die Ergebnisse zeigen vielversprechendes Potenzial: Teilnehmende konnten ihre Wachheit schneller wiedererlangen, was die Grundlage für weitere Optimierungen und zukünftige Anwendungen bildet.

    Die Forschungsarbeiten wurden im Rahmen des SALSA Projekts durchgeführt und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die Studie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur sicheren Gestaltung des Übergangs zwischen automatisiertem und manuellem Fahren – ein entscheidender Baustein für die Mobilität von morgen.