- Dezember
2025 Ankündigung SALSA Halbzeitevent
Das Halbzeitevent zum Projekt SALSA (Smarte, Adaptive und Lernbare Systeme für Alle) findet am 12.02.2026 in der Schwabenhalle in Fellbach statt.
Im Rahmen des Projekts wird die Akzeptanz automatisierter und autonomer Fahrzeuge im Mischverkehr erforscht. Mithilfe von Forschungen in den Bereichen eHMI, Fahrerzustand, Schlaf, Adaption und Kommunikation, Akzeptanz sowie Wissensvermittlung werden somit wichtige Schritte unternommen, um automatisierte und autonome Fahrzeuge im Mischverkehr zu etablieren.
Auf dem Halbzeitevent werden die bisherigen Erkenntnisse der ersten Projekthälfte sowie erste Ansätze zur Steigerung der Akzeptanz automatisierter und autonomer Fahrzeuge in naher Zukunft präsentiert. Die Teilnehmenden können sich auf spannende Keynotes, vertiefende Einblicke in alle Themenbereiche von SALSA sowie eine interaktive Ausstellung freuen.
Das WIVW wird erste spannende Ergebnisse zum Thema Akzeptanz von automatisierten Fahrzeugen im Mischverkehr vorstellen und die Frage beantworten, wie sich Schlaf während der automatisierten Fahrt auf die nachfolgende manuelle Fahrt auswirkt. Zudem wird eine konkrete Maßnahme zur Unterstützung des Aufwach-Prozesses präsentiert. Des Weiteren kann ein am WIVW entwickeltes Konzept zur Wissensvermittlung von automatisierten Fahrfunktionen anhand eines Demonstrators erlebt werden.
Der Eintritt ist kostenfrei. Da die Plätze begrenzt sind, empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung über die Projektseite.
SALSA wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.
 

- Dezember
2025 Abschlussveranstaltung des EU-Projekts Hi-DriveNach viereinhalb Jahren Forschung, Entwicklung und Zusammenarbeit fand am 25. November 2025 in der Autoworld in Brüssel die Abschlussveranstaltung des EU-Projekts Hi-Drive zum automatisierten Fahren (Automated Driving, AD) statt. Dieser erfolgreiche Abschluss wurde mit einer interaktiven Ausstellung gefeiert, die von den Partnern präsentiert wurde und die Erfolge und Innovationen des Projekts zeigte.
Das WIVW war ebenfalls vertreten und demonstrierte das im Rahmen von Hi-Drive am WIVW entwickelte simulatorbasierte Training für Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS). Darüber hinaus führte das WIVW in Hi-Drive eine Vielzahl von Studien durch. Die Themen betrafen die Akzeptanz von und mentale Modelle für AD-Funktionen, Reisekrankheit während automatisierter Fahrten und Verhaltensanpassungen an AD. Diese Studien wurden in Form von Online-Umfragen, experimentellen Studien in einem Simulator, auf einer Teststrecke und auf öffentlichen Straßen durchgeführt.
Anschließend präsentierte sich das WIVW zudem auf der jährlichen EUCAR-Konferenz zusammen mit dem Hi-Drive-Konsortium. Neben Vertretern aus Forschung und Industrie waren auch politische Akteure anwesend, was zu fruchtbaren Diskussionen über die Zukunft der europäischen Automobilindustrie und Verkehrssicherheit führte.
Wir sind äußerst dankbar, Teil dieses exzellenten Konsortiums gewesen zu sein und mit so vielen kompetenten Partnern zusammengearbeitet zu haben. Vielen Dank an alle Hi-Drive-Partner!
 
- November
2025 WIVW auf der IEEE – ITSC 2025 Intelligent Transportation Systems ConferenceWelche Herausforderungen müssen bewältigt werden, um die Sicherheit von motorisierten Zweirädern durch kooperative intelligente Verkehrssysteme (C-ITS) zu verbessern?
Um dieser Frage nachzugehen, beteiligte sich das WIVW an einem von TNO organisierten Workshop zum Thema „Verbesserung der Sicherheit für Motorräder und gefährdete Verkehrsteilnehmer durch ITS” (engl. Originaltitel: 'Improving Safety for Motorcycles and Vulnerable Road Users through ITS'). Der Workshop wurde durch die Arbeit des Connected Motorcycle Consortiums (CMC) motiviert. Mit weiteren Experten aus Industrie, Forschungsinstituten, Politik und Universitäten trug das WIVW auf der 28. „IEEE International Conference on Intelligent Transportation Systems” in Gold Coast, Australien, zu einer entsprechenden Podiumsdiskussion bei. Darüber hinaus gab es seitens WIVW eine Key Note Speech mit dem Titel „Advancing Rider Safety: The Role of Human Factors Research in the Connected Motorcycle Consortium”.
 
- November
2025 Veröffentlichung in Transportation Research Part F zur Auswirkung von Animationen auf die FahreraufmerksamkeitWie beeinflussen Art, Häufigkeit und Dauer von Animationen im Fahrzeug die Aufmerksamkeit des Fahrers? Gibt es Unterschiede, je nachdem ob die Ablenkung freiwillig oder unfreiwillig geschieht? Gibt es Gewöhnungseffekte? Wie ist die Ablenkungswirkung von Animationen gegenüber anderen, nachgewiesenen Ablenkungen einzuordnen?
Eine aktuelle WIVW-Veröffentlichung in der Fachzeitschrift Transportation Research Part F (TRF) ging diesen Fragen nach. In zwei Simulatorstudien mit N = 42 Teilnehmenden wurden Animationen von unterschiedlicher Dauer (2 s vs. 20 s) und unterschiedlichen Ablenkungsmerkmalen (mit oder ohne abruptem Beginn, Auftauchen, Leuchtdichtekontrast und Kontrastpolaritätsänderungen) präsentiert. Dabei wurden in zwei verschiedenen Versuchsbedingungen der Grad der freiwilligen bzw. der Grad der unfreiwilligen Ablenkung der Teilnehmenden durch die Animationen untersucht.
Es zeigte sich, dass Aufmerksamkeitsanforderungen, Häufigkeit und Dauer von Animationen die Aufmerksamkeit des Fahrers beeinflussen können und die Effekte sich je nach Art der Ablenkung (freiwillig vs. unfreiwillig) unterscheiden. Darüber hinaus zeigten sich Gewöhnungseffekte, welche teilweise durch Neuigkeitseffekte der Animationen verdeckt werden können. Insgesamt blieb das Ablenkungspotenzial der untersuchten Animationen deutlich innerhalb akzeptabler Schwellenwerte.
Der vollständige Artikel ist hier kostenfrei verfügbar.
 
- November
2025 WIVW gestaltet Hi-Drive Webinare mitDas EU-Projekt Hi-Drive, dessen übergeordnetes Ziel es ist, das automatisierte Fahren robust und möglichst nutzerfreundlich zu gestalten, neigt sich dem Ende zu.
In einer Reihe von Webinaren werden die spannenden Ergebnisse der durchgeführten Studien präsentiert und in anschließenden Panelrunden diskutiert sowie Implikationen für das automatisierte Fahren abgeleitet.
Das WIVW war an der Gestaltung und Durchführung zweier dieser Webinare beteiligt und stellte Studien vor, die am WIVW im Rahmen von Hi-Drive durchgeführt wurden.
In einem Webinar wurde der Frage nachgegangen, in wie weit die Gesellschaft bereit ist, automatisiertes Fahren anzunehmen, und was erforderlich ist, um diese Akzeptanz zu erreichen.
Im anderen Webinar mit WIVW-Beteiligung wurde der Frage nachgegangen, welche Einflussfaktoren das Komforterleben beim automatisierten Fahren beeinflussen und damit zusammenhängend, was das Auftreten von Reisekrankheit (Motion Sickness) begünstigt und welche Auswirkungen dies beispielsweise auf die Fahrleistung hat.
 
- Oktober
2025 Veröffentlichung des CMC Whitepapers zu Rider Reaction Time IVEs ist anzunehmen, dass neue Assistenzsysteme nach Markteinführung nicht zu 100 % zuverlässig funktionieren und auch Fehlalarme ausgelöst werden. Wie wirken sich also Fehlalarme auf die Reaktionen der Fahrer aus? Wie beeinflusst die Zuverlässigkeit eines Assistenzsystems (ARAS) die Reaktionszeiten und die Akzeptanz des Systems?
Für das Connected Motorcycle Consortium (CMC) wurde am WIVW eine Nutzerstudie am dynamischen Motorradsimulator konzipiert und durchgeführt, um Antworten auf diese Fragen zu erhalten. Der Schwerpunkt lag auf den Auswirkungen von:
- Echten Fehlalarmen (Real False Positives, RFP), wenn es keinen erkennbaren Grund für die ausgelöste Warnung gibt.
- Unnötigen Fehlalarmen (Unnecessary False Positives, UFP), wenn der Grund für die Warnung in der Ausgangssituation unklar ist, sich aber im Verlauf des Szenarios herausstellt.
Zusätzlich zu diesen beiden Arten von Fehlalarmen wurde die Zuverlässigkeitsrate des Assistenzsystems bei 60 % und 80 % untersucht. Eine wichtige Erkenntnis war, dass UFPs hilfreich sein können, da sie zur Bildung eines mentalen Modells eines Assistenzsystems beitragen (d. h. zur Identifizierung von Situationen, in denen eine Warnung zu erwarten ist). RFPs waren problematisch, da Fahrer dazu neigen, Erklärungen für die Warnungen zu finden, die das mentale Modell verzerren und sie mitunter in falscher Sicherheit wiegen. Die Zuverlässigkeitsrate hatte keinen signifikanten Einfluss auf die untersuchten Szenarien.
Die Ergebnisse der Studie können hier eingesehen werden.
Das WIVW bedankt sich bei allen Mitgliedern der CMC-Arbeitsgruppe "Rider Behaviour" BMW Motorrad, Honda Motor Co., Yamaha, Ducati, Suzuki, Institut für Zweiradsicherheit (ifz e.V.), CERTH HIT, VUFO, La Trobe University, Queensland Government, Bertrandt, ACEM, TNO.
 
- September
2025 WIVW präsentiert auf der FAST-zero Konferenz in Arles (FR)Vom 23. bis 25. September 2025 war das WIVW auf der FAST-zero (Future Active Safety Technology toward zero traffic accidents) Konferenz in Arles, Frankreich, vertreten. Die von der Université Gustave Eiffel und der JSAE (The Society of Automotive Engineers Japan) organisierte Konferenz befasst sich mit interdisziplinärer Forschung und Anwendung im Bereich der aktiven Sicherheit.
Während der Session „Solutions for Improving VRU Safety 1“ hielt das WIVW einen Vortrag mit dem Titel „User-Centered Warning Design for Powered Two-Wheeler Riders“. Im Fokus standen Probandenstudien am dynamischen Motorradsimulator, die die Wirkmechanismen unterschiedlicher Warnkonzepte untersuchten. Alle diese Studien wurden im Namen des Connected Motorcycle Consortiums (CMC) durchgeführt.
 
- August
2025 WIVW präsentiert auf Kongress zu Motion Sickness in IslandDas WIVW war vom 12. bis 15. August 2025 auf dem 2. Kongress zu Motion Sickness (Reisekrankheit) in Akureyri, Island, vertreten.
Während der Session zum Thema Car Sickness (Reisekrankheit im Auto) hielt das WIVW zwei Vorträge. Ein Vortrag befasste sich mit der Prävalenz und den modulierenden Faktoren von Car Sickness, während der andere Vortrag den Auswirkungen von Car Sickness auf die kognitiven Fähigkeiten und die Fahrleistung gewidmet war. Alle diese Studien wurden im Rahmen des europäischen Hi-Drive-Projekts durchgeführt. Es gab wertvolle Diskussionen mit Experten aus verschiedenen Bereichen, von der Medizin bis zum Ingenieurwesen, die sich auf Reisekrankheit spezialisiert haben.
Die entsprechenden Veröffentlichungen zu den Vorträgen sind hier zu finden:
- Juli
2025 SALSA Projekttreffen am WIVWSALSA beim WIVW:
Das Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften (WIVW) begrüßte vom 16. bis 17. Juli das SALSA-Konsortium in Veitshöchheim zu einem Projekttreffen.
Im Rahmen des Projekttreffens für SALSA (Smarte, adaptive und lernbare Systeme für alle) wurden die aktuellen Projektstände mit spannenden Ergebnissen verschiedener Partner vorgestellt. Weiterhin wurden Workshops zu den Themenfeldern Akzeptanz, Schlaf und External Human Machine Interfaces (EHMI) durchgeführt, deren Ergebnisse in den weiteren Projektverlauf einfließen werden.
Das WIVW stellte bei diesem Projekttreffen zusammen mit studiokurbos® die Prototypenentwicklung, Methode und erste Ergebnisse einer Studie zur Wissensvermittlung bei einer komplexen Fahrautomation vor. Ziel der Studie war es zu untersuchen, welche Lerninhalte notwendig sind, um die sichere Nutzung eines solchen Systems zu erlernen.
Neben den projektbezogenen Themen hatten die über 40 Projektpartner die Möglichkeit, die verschiedenen Simulatoren des WIVW zu besichtigen, darunter Pkw-, Lkw-, Motorrad- sowie Fahrrad- und Fußgängersimulatoren.
Wir danken unseren Projektpartnern AUDI AG, Bundesanstalt für Straßenwesen, CanControls, Elektrobit, FKFS, Fraunhofer IOSB, Hochschule der Medien Stuttgart, INVENSITY, MAN Truck & Bus SE, Spiegel Institut, studiokurbos®, Universität Stuttgart, BASF, Porsche AG, TÜV Rheinland Consulting, Valeo Deutschland für ihren Besuch in Veitshöchheim!
Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.
Fotos: SALSA Projektbüro
- Juli
2025 Veröffentlichung in Transportation Research Part F zum Effekt von Car Sickness auf die Fahr- und ÜbernahmeleistungWie wirkt sich Car Sickness (Reisekrankheit im Auto) auf die Übernahmefähigkeit von Fahrern in automatisierten Fahrzeugen aus? Werden nachfolgende Fahraufgaben wie Bremsen oder Manövrieren durch Car Sickness beeinträchtigt?
Das WIVW hat kürzlich in der DDI-Sonderausgabe der Fachzeitschrift Transportation Research Part F (TRF) eine Studie über den Einfluss von Car Sickness auf die Übernahmefähigkeit und Fahrleistung veröffentlicht. Diese Teststreckenstudie wurde im Rahmen des Europäischen Hi-Drive-Projekts durchgeführt. Mit einem Wizard-of-Oz-Ansatz wurden automatisierte Fahrten simuliert, mit denen gezielt Reisekrankheit induziert wurde. N = 33 Teilnehmende erlebten vier Übernahmen und anschließende Fahraufgaben mit und ohne Symptome von Car Sickness. Hier sind unsere Hauptergebnisse:
- Die Teilnehmenden berichteten subjektiv von einer Beeinträchtigung ihrer Leistung und empfanden die Fahrsituation als kritischer und anspruchsvoller, wenn sie unter Car Sickness litten.
- Objektive Messungen wie Übernahmezeiten, Reaktionszeiten bei Notbremsungen und Slalomleistung zeigten keine signifikanten Beeinträchtigungen. Trotz der Absicht, langsamer zu fahren, fuhren die Teilnehmenden mit Car Sickness signifikant schneller.
- Basierend auf unseren Ergebnissen scheint Car Sickness kein sicherheitskritischer Zustand für automatisiertes Fahren zu sein, wird jedoch subjektiv als solcher wahrgenommen. Es sind jedoch weitere Untersuchungen mit realistischen Szenarien erforderlich, um diese Ergebnisse zu validieren.
Den vollständigen Artikel können Sie bis zum 11. September 2025 hier kostenfrei lesen.
- Juli
2025 Veröffentlichung in Applied Ergonomics zur Prävalenz und modulierenden Faktoren von Car Sickness in EuropaWird Reisekrankheit beim automatisierten Fahren ein Problem darstellen? Wie viele Menschen sind derzeit davon betroffen, wenn sie in einem Auto mitfahren? Welche Faktoren beeinflussen das Auftreten?
Wir haben unsere Forschungsergebnisse zur Prävalenz und zu den Einflussfaktoren der Reisekrankheit im Auto (Car Sickness) in der europäischen Bevölkerung in der Sonderausgabe „Occupant Comfort” der Fachzeitschrift Applied Ergonomics veröffentlicht. Die Studie wurde am WIVW im Rahmen des europäischen Projekts Hi-Drive durchgeführt.
Eine Online-Umfrage mit N = 3999 Personen ergab, dass 30 % der Teilnehmenden, im Laufe ihres Erwachsenenlebens schon einmal unter Car Sickness gelitten haben. Die Häufigkeit, mit der dies auftritt, wird durch persönliche Faktoren wie Alter, Geschlecht, Wohnort (Land) sowie durch die Häufigkeit des Mitfahrens beeinflusst. Hinzu kommen situative Faktoren wie die Art der Straße, die Sitzposition sowie Art und Umfang der nicht fahrbezogenen Aufgaben, denen man während der Fahrt nachgeht.
Diese Ergebnisse sollten bei der Entwicklung automatisierter Fahrzeuge berücksichtigt werden. Sie zeigen den Bedarf an Systemen zur Überwachung und Minderung von Symptomen der Reisekrankheit.
Die Studie ist hier frei zugänglich.
- Juli
2025 WIVW veröffentlicht Studie zum Schlafen und Aufwachen beim automatisierten Fahren in Nature Scientific ReportsWie wirkt sich eine plötzliche Übernahmeaufforderung auf die physiologische Aktivität (Arousal) von Insassen automatisierter Fahrzeuge aus?
Eine neue Veröffentlichung des WIVW zum Schlafen während einer automatisierten Autofahrt zeigt: Wird man am Ende einer automatisierten Fahrt durch eine Übernahmeaufforderung geweckt, so werden augenscheinlich widersprüchliche körperliche Reaktion beobachtet.
In Gehirn und Körper finden sich nach dem Aufwachen Muster, die zwar noch typisch für den Schlaf sind (z.B. verlangsamte Gehirnaktivität), gleichzeitig finden sich jedoch auch Muster erhöhter Aktivität (z.B. starker Anstieg der Herzrate).
Eine Erklärung für die Befunde ist, dass durch Sleep Inertia (einem Gefühl von Schlaftrunkenheit) in der plötzlich zu realisierenden Fahrsituation Stress erzeugt wird.
Die Studie wurde im Journal Nature Scientific Reports veröffentlicht und ist hier frei verfügbar. Sie wurde im Rahmen des Projektes RUMBA durchgeführt, welches vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (aktuell: BMWE) gefördert wurde.
- Juli
2025 Veröffentlichung des Instruktoren Handbuchs für Motorradfahrtrainings unter wissenschaftlicher Begleitung des WIVWSind es die mentalen Fähigkeiten, welche zur Vermeidung typischer Motorradunfälle entscheidend trainiert werden müssen oder mangelt es an der motorischen Fahrzeugbeherrschung?
Am Ende benötigt es vermutlich beides, um die Sicherheit Motorradfahrender nachhaltig zu verbessern. Im Zuge der großangelegten Kampagne “Learn – Ride – Enjoy – Repeat” wurde durch die ACEM und FIM am vergangenen Wochenende im Umfeld des Moto GP Rennens in Assen das Intruktoren Handbuch für freiwillige Motorradfahrtrainings vorgestellt (orig. „Instructor Guidelines for advanced voluntary motorcycle training“). Gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Wissenschaft und Experten des Bereichs Fahrtraining wurden methodische Empfehlungen erarbeitet, wie Fahrfähigkeiten trainiert werden können, welche zur Vermeidung der häufigsten Unfalltypen beitragen sollen. Das WIVW begleitete das Vorgehen auf Basis der langjährigen Motorradforschung aus wissenschaftlicher Sicht.
Dank geht neben den Initiatoren ACEM (Association des Constructeurs Européens de Motocycles) und FIM (Fédération Internationale de Motocyclisme) an die Partner KNMV (Königliche Niederländische Motorradvereinigung), SMC (Verband Schwedischer Motorradfahrender), VSV (Flämische Stiftung für Verkehrswissen), Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Institut für Zweiradsicherheit (ifz), Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden (VUFO) sowie das Österreichische Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV).
 
- Juli
2025 WIVW stellt Telefahrsimulation auf der IEEE IV 2025 vorVom 23.06. bis 25.06.2025 nahm das WIVW am 36. IEEE Intelligent Vehicles Symposium in Cluj-Napoca (Rumänien) teil. Forschende aus Universitäten, Industrie und Behörden waren eingeladen, ihre neuesten Forschungsarbeiten und Anwendungen zu intelligenten Fahrzeugen und Fahrzeuginfrastrukturen vorzustellen.
Das WIVW stellte unter dem Titel „Studying Effects of Up- and Downlink Latency on Remote Driving Using Teledriving Simulation“ die Ergebnisse einer experimentellen Studie im Telefahrsimulator aus dem Projekt ATLAS L4 vor und diskutierte diese mit den Teilnehmern.
 
- Juli
2025 Assistenzsystem-Training in der FahrsimulationIm Rahmen des Hi-Drive User Training Programme hat das WIVW einen simulatorbasierten Schulungsansatz für Fahrerassistenzsysteme (ADAS) entwickelt.
Mithilfe eines Fahrsimulators können die Nutzer in einer sicheren kontrollierten und replizierbaren Umgebung kritische Verkehrssituationen, Systemgrenzen und Fehlerfälle erleben. Die Schulung kombiniert eine kurze theoretische Einführung mit praktischen Simulatorfahrten, um die Funktionalität und den Umgang mit ADAS-Systemen kennenzulernen und ergänzt die von den an Hi-Drive beteiligten Mobilitätsclubs angebotenen Formate auf der Straße.
Ein Video über die Schulung finden Sie hier.
Weiterführende Informationen zum Einsatz von Fahrsimulation für Training und Ausbildung sind auf der Seite SILAB Driver Education & Training zu finden.
- Juni
2025 Studie zu Situationsbewusstsein während des automatisierten Fahrens in Accident Analysis & Prevention veröffentlichtWie viel Situationsbewusstsein (SA) ist während des automatisierten Fahrens wirklich erforderlich, um die Kontrolle sicher zu übernehmen? Wie lässt sich Situationsbewusstsein zuverlässig messen?
Diesen Fragen sind wir in unserer aktuellen Studie am WIVW nachgegangen, die im Rahmen des europäischen Hi-Drive-Projekts durchgeführt und nun im Fachjournal Accident Analysis & Prevention veröffentlicht wurde. In einem Fahrsimulator-Experiment mit 41 Teilnehmenden haben wir den visuellen Input während des automatisierten Fahrens manipuliert, um vier unterschiedliche Aufmerksamkeitsstufen zu erzeugen. Zur Bewertung der SA wurden verschiedene Methoden eingesetzt, darunter subjektive Bewertungen, Eye-Tracking-Daten, Leistungsmetriken und probe-basierte Messungen (situative kurze Abfragen).
Während die subjektive SA, das Blickverhalten und die Leistung je nach Aufmerksamkeitsstufe variierten, hatte ein vollständiges Abschalten der Simulationsumgebung (schwarzer Screen) während des automatisierten Fahrens überraschend wenig Einfluss auf die Übernahmeperformance, solange die Szenarien keine hohen Anforderungen an die SA stellten. In anspruchsvolleren Situationen spielte die SA jedoch eindeutig eine entscheidende Rolle für die Gewährleistung einer guten Übernahme.
Diese Ergebnisse liefern wertvolle Anhaltspunkte für die Weiterentwicklung und Bewertung von Methoden zur Messung des Situationsbewusstseins beim automatisierten Fahren.
Die Veröffentlichung kann hier abgerufen werden.
- Juni
2025 Besuch aus Singapur am WIVWVergangene Woche hat das WIVW eine neunköpfige Delegation aus Singapur empfangen. HTX Singapore, ST Engineering und die National University of Singapore informierten sich dabei über die in vielen Jahren aufgebaute Expertise im Bereich der Human-Factors-Motorradforschung sowie über das Design und den Betrieb eines dynamischen Motorradfahrsimulators. Die Einsatzzwecke innovativer und stetig weiterentwickelter Technologien und Forschungswerkzeuge im Bereich motorisierter Zweiräder werden sich in absehbarer Zukunft über den heutigen Stand hinaus deutlich weiterentwickeln. Mit der interdisziplinären Zusammenarbeit aus Human Factors, Ingenieurwissenschaften und Informatik versuchen wir, genau dies zu erreichen. Zusätzlich konnten unsere Gäste die jüngsten Entwicklungen im Bereich SILAB Driver Education & Training (Emergency) sowie Teleoperation an unseren Fahrsimulatoren selbst erleben.
- Juni
2025 WIVW veröffentlicht Studie zu den Auswirkungen von Tiefschlaf während des automatisierten FahrensWie wirkt sich Tiefschlaf auf das Übernahme- und Fahrverhalten aus?
Eine neue Veröffentlichung des WIVW zum Schlafen während einer automatisierten Autofahrt zeigt: nach Tiefschlaf tritt sog. Sleep Inertia, das Gefühl von Benommenheit oder Müdigkeit nach dem Aufwachen, besonders stark auf. Die Fahrenden benötigen mehr Zeit für eine Fahrzeugübernahme, sie fahren langsamer und sie reagieren verzögert auf Reize. Die Motivation ist erheblich reduziert und Fahrende fühlen sich selbst nicht fit.
Tiefschlaf kann auch schon bei kurzen Nickerchen auftreten, weshalb die Bedeutung in der aktuellen Forschungslandschaft zum hochautomatisierten Fahren entsprechend hoch ist. Zukünftige Forschung sollte Gegenmaßnahmen entwickeln, um Fahrer dabei zu unterstützen auch nach Tiefschlaf schnell und angenehm wieder fahrbereit zu werden.
Die Studie wurde in Transportation Research Interdisciplinary Perspectives (TRIP) veröffentlicht und ist hier frei verfügbar. Sie wurde im Rahmen des Projektes RUMBA durchgeführt, welches vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wurde.
- Mai
2025 Einsatzfahrtentraining zum 160. Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr VeitshöchheimAm vergangenen Samstag feierte die Freiwillige Feuerwehr Veitshöchheim ihr 160-jähriges Bestehen.
Als ortsansässiges Unternehmen unterstützt das WIVW selbstverständlich das ehrenamtliche Engagement für unsere Gesellschaft. Dieser Dank wurde im Rahmen der Feierlichkeiten, durch die Überreichung eines Gutscheins für ein Einsatzfahrtentraining an den Fahrsimulatoren des WIVW, ausgedrückt. Mit SILAB Driver Education and Training (DET) Emergency können Einsatzkräfte die notwendigen Fertigkeiten zur Bewältigung anspruchsvoller und riskanter Situationen auf Fahrten mit Sonderrechten gefahrlos und gezielt trainieren. Während beim Fahrsicherheitstraining auf dem Verkehrsübungsplatz die Grenzen der Fahrphysik erfahrbar werden, stehen beim Simulatortraining mit DET Emergency die Entwicklung vorausschauender Fahrstrategien und die Sensibilisierung für das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer im Vordergrund. Auch besonders freiwillige Wehren ohne hauptberufliches Personal können von diesen Vorzügen eines kontrollierten und flexiblen Trainings profitieren. Anschauliche Einblicke in das Simulatortraining für Einsatzkräfte bietet die jüngste Videoreportage des FERNFAHRER-Magazins.
Auf weitere und sichere 160 Jahre FFW Veitshöchheim!
- Mai
2025 Studie zum hochautomatisierten Fahren in Applied Ergonomics veröffentlichtWie kann die zeitweise Involvierung des Insassen eines hochautomatisierten Fahrzeugs gestaltet sein, um kritische Szenarien bei Systemgrenzen zu bewältigen?
Die Komplexität des Stadtverkehrs stellt hochautomatisierte Fahrzeuge vor große Herausforderungen. In schwierigen Situationen könnte der Fahrer kurzfristig temporär eingebunden werden, um Systemgrenzen der Automation zu überbrücken. Ein wichtiger Faktor ist jedoch, dass die Involvierung des Fahrers in solch schwierigen Situationen nicht das Risiko einer kritischen Situation erhöht. In einer Fahrsimulatorstudie wurden deshalb zwei kooperative Strategien mit unterschiedlichem Grad der Fahrerinvolvierung untersucht: Geringe Involvierung (Halten eines Knopfes zur Weiterfahrt) und hohe Involvierung (vollständige Übernahme der Steuerung mit Lenkrad und Pedalen). Die Ergebnisse zeigen, dass die Strategie mit hoher Involvierung zu mehr kritischen Situationen, einschließlich Unfällen, führte. Im Gegensatz dazu wurde die Strategie mit geringer Beteiligung von den Teilnehmern besser bewertet – insbesondere hinsichtlich wahrgenommener Sicherheit, Kontrolle und Komfort. Die Studie liefert wertvolle Erkenntnisse über die Sicherheit und Steuerung kooperativer Systeme und wirft Fragen nach dem optimalen Grad der temporären menschlichen Involvierung auf.
Die Studie wurde im Fachjournal Applied Ergonomics veröffentlicht und ist bis zum 5. Juli 2025 hier frei zugänglich. Sie wurde im Rahmen des Projektes INITIATIVE durchgeführt, welches vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wurde.
- Mai
2025 Erfolgreiches ATLAS AbschlusseventNach drei Jahren Forschung präsentierte das WIVW am 7. und 8. Mai 2025 gemeinsam mit elf weiteren Projektpartnern aus Industrie, Wissenschaft, Softwareentwicklung und Infrastruktur die Ergebnisse des Forschungs- und Entwicklungsprojekts ATLAS-L4 (Automatisierter Transport zwischen Logistikzentren auf Schnellstraßen im Level 4).
Eindrucksvoll konnte gezeigt werden, dass das Projektziel, einen autonom fahrenden Lkw (Level 4) für den Transport zwischen Logistik-Hubs auf Schnellstraßen zu bringen, erreicht wurde.
Neben Fahrdemonstrationen auf dem Gelände des ADAC Testzentrums Mobilität in Penzing und auf der Autobahn (mit Liveübertragung zur Veranstaltung) konnten sich rund 200 Gäste im Rahmen einer Ausstellung auf rund 1.000 Quadratmetern und in wissenschaftlichen Fachvorträgen von den Projektergebnissen überzeugen.
Das WIVW war mit einem Vortrag zum Thema „Telefahr-Simulation als Forschungsinstrument – Auswirkungen von Up- und Downlinklatenz auf das Telefahren“ vertreten und zeigte auf der Ausstellungsfläche seinen Teleoperationssimulator. Dieser Teleoperations-Arbeitsplatz erlaubt durch die Kopplung mit der Fahrsimulation in SILAB die Fernsteuerung eines virtuellen Lkw, sodass Interessierte die Teleoperation hier selbst erleben konnten.
- Mai
2025 Neuer FAT Bericht veröffentlicht: „Maßnahmen zum Aufbau und Erhalt von Situationsbewusstsein im Kontext des automatisierten Fahrens“Im Rahmen eines Projekts im Auftrag der Forschungsvereinigung Automobiltechnik e.V. (FAT) hat sich das WIVW mit dem Thema „Maßnahmen zum Aufbau und Erhalt von Situationsbewusstsein im Kontext des automatisierten Fahrens“ beschäftigt.
Das Projekt untersuchte beispielhafte Maßnahmen in Bezug auf ihre Wirksamkeit, ein angemessenes Maß an Situationsbewusstsein aufrechtzuerhalten (v.a. auf SAE Level 2) bzw. rechtzeitig wiederaufzubauen (v.a. auf SAE Level 3). Nach einer ausführlichen Literaturanalyse und Bewertung bereits untersuchter Maßnahmen aus verschiedenen Bereichen (z.B. HMI-Konzepte, kooperative Konzepte, Trainings-Konzepte, Driver-Monitoring Konzepte) wurden pro Automationsstufe L2 und L3 je zwei Maßnahmen ausgewählt und im Rahmen einer Simulatorstudie untersucht.
Für beide Automationsstufen L2 und L3 wurde ein situationsspezifisches Anzeigekonzept umgesetzt. Für Level 2 wurde zusätzlich ein Konzept zur situationsadaptiven Anpassung von Warnschwellen des Driver Monitoring Systems untersucht. Für Level 3 wurde ein Ansatz untersucht, der situationsabhängige und vom Driver-Monitoring-System gesteuerte Überwachungsaufforderungen anstelle von Übernahmeaufforderungen ausgibt. Die beiden Varianten wurden jeweils mit einer Basisvariante verglichen, die nach aktuellen Regularien umgesetzt worden war.
Der Abschlussbericht wurde jetzt veröffentlicht und kann hier abgerufen werden.
- Mai
2025 WIVW mit Teleoperationssimulator und Vorträgen auf der Safe TechAm 20. und 21. Mai darf das WIVW auf der safe.tech Tagung 2025 in München das erstmalig angebotene Format „Praxis-Workshop autonomes und teleoperiertes Fahren“ mitgestalten. Wir freuen uns, unsere Erfahrungen unter dem Titel „Human Factors in der Teleoperation – Potenziale des Simulators als Untersuchungs- und Trainingswerkzeug“ zu teilen und zur Diskussion zu stellen.
Um dem Motto „Praxis-Workshop“ gerecht zu werden, werden die Teilnehmenden außerdem die Gelegenheit haben, die Fernsteuerung eines Fahrzeugs an unserem Teleoperationssimulator hautnah zu erleben!
- April
2025 SILAB 7.3 Release mit vielen NeuerungenDer neueste Stand unserer Simulationssoftware SILAB 7.3 enthält viele Neuerungen, welche die Anwendung in Forschung und Entwicklung sowie die Nutzerfreundlichkeit weiter optimieren. Neben vielen neuen graphischen Objekten sind im Folgenden einige Highlights benannt, wobei wir für weitere Rückfragen gerne persönlich zur Verfügung stehen.
Assistenz und Automatisierung
- Ab sofort enthalten alle SILAB-Editionen ein Assistenzpaket, welches in Grundzügen den SAE J3016 Fahrstufen L0 – L2 entspricht. Zudem wurden die in der EU-Verordnung 2019/2144 vorgeschriebenen Pflichtsysteme für Neuwägen berücksichtigt.
- Das bestehende Zusatzpaket Automatisierung wurde erweitert, sodass das manuelle, assistierte, teil- und hochautomatisierte Fahren inklusive einer Bedienlogik ermöglicht wird (SAE J3016 Fahrstufen L0 – L4).
Schnittstellen
Ab sofort bietet SILAB neue Möglichkeit zur Nutzung und Anbindung erweiterter Hard- und Software:
- Eyetracking: PupilLabs und Tobii Glasses.
- Physiologische Messdatenerfassung: BiosignalPLUX und LabStreamingLayer.
- Videodaten: Aufzeichnung mit OBS Studio.
- April
2025 Veröffentlichung des CMC Whitepapers zu Rider Reaction Time IIIWelcher Warnzeitpunkt erhöht die subjektiv erlebte Sicherheit von Motorradfahrern und ab wann gibt es einen Reaktionszeitvorteil?
Diese Fragen des Connected Motorcycle Consortiums (CMC) wurden im Rahmen einer Probandenstudie am dynamischen Motorradfahrsimulator des WIVW untersucht. Die Fahrer erhielten dabei die Warnungen eines sog. C-ITS basierten Assistenzsystems (Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur), welches vor liegen gebliebenen Fahrzeugen warnen konnte, zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Variiert wurde in vier Abstufungen zwischen einer Time-to-Collision TTC = 1.7 Sekunden und TTC = 3.2 Sekunden.
Die Ergebnisse sind nun hier veröffentlicht.
- April
2025 Aktuelle SILAB ZusatzpaketeJe nach Anwendungsbereich können sich die Anforderungen an eine Fahrsimulation ändern. SILAB-Zusatzpakete ermöglichen eine gezielte Erweiterung des Funktionsumfangs von SILAB.
Beispiele hierfür sind die Anbindung von Drittanbieter-Software für die Fahrzeugfahrdynamik, die Vernetzung von bis zu fünf Simulatoren zur Untersuchung der Interaktionen in der gleichen virtuellen Umgebung, die Integration von Assistenz- und Automatisierungssystemen oder ein App-basiertes Nebenaufgabenpaket. Die Möglichkeiten zur Erweiterung von SILAB sind vielfältig und eröffnen bedarfsgerecht neue Themenspektren im Einsatzbereich von Fahrsimulatoren.
Eine vollständige Beschreibung der aktuell verfügbaren SILAB Zusatzpakete ist hier zu finden.
- März
2025 Hi-Drive Webinar zu ADAS
Einladung zum Hi-Drive Webinar über Nutzerakzeptanz von automatisierten Fahrsystemen und Fahrerassistenz-Trainings
Das Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften stellt gemeinsam mit der BMW Group eine Studie zur Verhaltensanpassung und Nutzerakzeptanz von automatisierten Fahrsystemen der Stufe 3 vor, die auf öffentlichen Straßen in München inklusive Autobahnen durchgeführt wurde.
Das Webinar findet kostenfrei am Fr 21.03.25 zwischen 10:00 und 11:30 Uhr statt.

- März
2025 Veröffentlichung in Transportation Research Part F zu Level 3-Automation
Wie verändern sich Erwartungen, Akzeptanz und Handhabung automatisierter Fahrsysteme bei wiederholter Nutzung?
Diese Forschungsfrage untersuchte das Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften zusammen mit der BMW Group in einer Probandenstudie im öffentlichen Straßenverkehr im Rahmen des europäischen Hi-Drive Projekts. Die Studie zur Verhaltensanpassung an automatisierte Level 3-Fahrsysteme umfasste für jeden Fahrer vier Fahrten auf Autobahnen (bis 130 km/h) und Stadtautobahnen (bis 60 km/h). Mit zunehmender Erfahrung verbessert sich das Systemverständnis, die Erwartungen werden realistischer, das System wird positiver bewertet und das Sicherheitsempfinden steigt. Die Ergebnisse werden denen einer früheren Simulatorstudie zur Verhaltensanpassung an automatisierte Fahrsysteme gegenübergestellt.
Die Studie wurde nun in Transportation Research Part F: Traffic Psychology and Behaviour veröffentlicht und ist bis Anfang April 2025 hier frei zugänglich.

- Februar
2025 Vortrag bei den Motion Comfort Talks der TU DelftWie verbreitet ist Car Sickness (Reiseübelkeit im Auto)? Wie wirkt sich Car Sickness auf die kognitive Leistung sowie auf die Übernahme- und Fahrleistung aus?
Das Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften beantwortete diese Fragen in einer Online-Präsentation im Rahmen der Motion Comfort Talk Runde am 28.02.2025, welche von der TU Delft Intelligent Vehicle Group organisiert wird. Mit der Entwicklung höherer Automationsstufen wird der Fahrer zu einem Teilzeitpassagier. Das Risiko im Auto Car Sickness zu erleben, wird dadurch steigen. Daher ist es von Interesse zu untersuchen, wie viele Menschen von Car Sickness betroffen sind, welche Faktoren sie beeinflussen und welche Auswirkungen sie auf die (Fahr-)Leistung im Zusammenhang mit Übernahmesituationen beim automatisierten Fahren hat.
- Februar
2025 ATLAS-L4 Projekttreffen am WIVWAm 28. Februar begrüßte das Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften GmbH (WIVW) Vertreter aller Projektpartner des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten ATLAS-L4-Projekts zu einer Sitzung des Projektleitungsteams.
Neben der Vorstellung des aktuellen Projektstandes und des Fortschritts der Aktivitäten in den neun Arbeitspaketen stand die Vorbereitung der ATLAS-L4-Abschlussveranstaltung, die am 7. und 8. Mai im ADAC-Mobilitäts-Testzentrum in Penzing (D) stattfinden wird, im Mittelpunkt des Treffens. Die Veranstaltung wird spannende Einblicke in die Projektergebnisse bieten. In den vergangenen drei Jahren hat das Projektkonsortium an verschiedenen Aspekten der Einführung von vollautonomen Lkw auf Autobahnen gearbeitet. Die Projektthemen umfassen Sicherheit und Freigabe, Security, funktionale Anforderungen, Perzeption, Hardware-Architektur, Funktionsentwicklung, Software-Plattform, Test- und Validierungsmethoden sowie Control Center und Teleoperation.
Neben den projektbezogenen Themen hatten die Projektpartner die Möglichkeit, an einer Führung durch das WIVW teilzunehmen und verschiedene Simulatoren zu besuchen.
Wir danken unseren Projektpartnern MAN Truck & Bus SE, Knorr-Bremse, LEONI, Bosch, FERNRIDE, BTC Embedded Systems, Fraunhofer AISEC, Technische Universität München, Technische Universität Braunschweig, TÜV SÜD, Die Autobahn GmbH des Bundes für ihren Besuch in Veitshöchheim!
- Februar
2025 WIVW präsentiert erste spannende Ergebnisse auf SALSA-Projekttreffen
Auf dem SALSA-Projekttreffen in München bei MAN stellte das WIVW eine Studie zum Potenzial von kurzen sog. Naps (dt. Nickerchen) beim hochautomatisierten Fahren vor. Gemeinsam mit der AUDI AG wurde untersucht, ob sich Fahrer vorstellen können, in einem automatisierten Fahrzeug zu schlafen und wie sie am liebsten geweckt werden möchten. Mit 42,5% beabsichtigt ein Großteil der Autofahrer, eine zukünftige Schlaffunktion im Auto zu nutzen.
Darüber hinaus führte das WIVW einen Workshop zur Wissensvermittlung über Fahrautomation an Fahrer durch. Die Wissensvermittlung ist besonders wichtig für neue und komplexe Systeme, z. B. im Carsharing, bei denen die Nutzer kurzfristig mit den Systemen umgehen müssen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in die Entwicklung neuer Systeme einfließen, um eine schnelle und einfache Vermittlung komplexer Funktionen zu ermöglichen.
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, das Team besteht aus den Partnern AUDI AG, Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen BASt, CanControls, Elektrobit, FKFS, Fraunhofer IOSB, Hochschule der Medien Stuttgart, INVENSITY, MAN Truck & Bus SE, Spiegel Institut, studiokurbos®, Universität Stuttgart, BASF, Porsche AG, TÜV Rheinland Consulting und Valeo Deutschland.

- Januar
2025 AHFE Beiträge als Open Access Paper verfügbarAuf der Applied Human Factors and Ergonomics Conference (AHFE 2024) in Nizza war das WIVW mit zwei Präsentationen vertreten. Beide Beiträgen sind nun als Open Access Publikationen verfügbar.
Im Rahmen des Hi-Drive Projekts wurde ein Fragebogen entwickelt und getestet, der das Systemverständnis und die Erwartungen der Fahrer an automatisierte Fahrfunktionen erfasst. Die Publikation ist hier zu finden.
Darüber hinaus wurde im Rahmen einer Simulatorstudie untersucht, welche Anzahl und Arten von fahrirrelevanten Animationen in zentralen Fahrzeugdisplays dargeboten werden können, ohne in einer signifikanten Fahrerablenkung zu resultieren. Diese Publikation ist hier zu finden.
- Januar
2025 Veröffentlichung in Transportation Research Part F zum Thema Car SicknessBeeinträchtigt Car Sickness (Reiseübelkeit im Auto) fahrrelevante kognitive Leistungsbereiche?
Mit der Einführung höherer Automatisierungslevel steigt das Risiko, Car Sickness zu erleben. Car Sickness kann nicht nur den Komfort beeinträchtigen, sondern könnte sich auch negativ auf die Leistung auswirken, was bei der Übernahme des Fahrzeugs in einer anspruchsvollen Situation sicherheitskritisch werden kann. Daher führte das WIVW im Rahmen des europäischen Hi-Drive Projekts eine Studie durch, um die Auswirkungen der Car Sickness auf die fahrrelevante kognitive Leistung zu untersuchen. Die wichtigsten Ergebnisse waren eine verlangsamte Reaktionszeit auf plötzliche Ereignisse, eine beeinträchtigte Hand-Augen-Koordination und verminderte visuell-räumliche Fähigkeiten, wohingegen die visuelle Suche nicht negativ beeinflusst wurde.
Die Studie wurde nun in Transportation Research Part F: Traffic Psychology and Behaviour veröffentlicht und ist bis Mitte Februar 2025 hier frei zugänglich.
- Dezember
2024 Veröffentlichung in Applied Ergonomics zu Fußgänger-Fahrer InteraktionWie kommunizieren Fußgänger mit Autofahrern im städtischen Verkehr?
Das WIVW veröffentlicht eine Studie zur Interaktion zwischen Fußgängern und Autofahrern. Inhaltlich wurden dabei 18 Fußgängergesten identifiziert. Methodisch wurde darüber hinaus untersucht, ob eine virtuelle Umgebung im Vergleich zu einer Realfahruntersuchung vergleichbar gut geeignet ist, die Interaktionsmuster zu erforschen.
Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Applied Ergonomics veröffentlicht und sind hier verfügbar. Bis Ende Februar 2025 kann der Artikel über diesen Link kostenlos erreicht werden.
Die Studie wurde im Rahmen des Projektes INITIATIVE durchgeführt, welches vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wurde.
- Dezember
2024 WIVW auf der 15. Internationalen MotorradkonferenzWas definiert „normales“ Motorradfahrerverhalten? Was ist ein angemessener Warnzeitpunkt für Motorradfahrende und welche Reaktionen der Fahrer sind zu erwarten?
Mit diesen Fragen beschäftigte sich das WIVW in zwei Vorträgen auf der 15. Internationalen Motorradkonferenz des Instituts für Zweiradsicherheit (ifz) am 5. und 6. Dezember in Köln:- A Matter of Time: Investigation of Warning Timing for Motorcycle Rider Assistance Systems (Studie am dynamischen Motorrad-Fahrsimulator des WIVW im Auftrag des Connected Motorcycle Consortiums, CMC)
- An Approach to Rider Behavior Profiling based on Naturalistic Riding Data (Ergebnisse aus dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, BMWK geförderten Projekt KIMoVe, das gemeinsam mit der x-log GmbH und der Hochschule Landshut durchgeführt wird)
Darüber hinaus war das WIVW an drei weiteren Vorträgen beteiligt, die sich mit Head-up-Displays (HUD) für Motorradfahrende, Fahrertraining und Ganzkörper-Bewegungserfassung von Motorradfahrern befassten.
Weitere Informationen über die Konferenz und die Präsentationen finden Sie hier.
Fotos: ifz e.V.
- November
2024 Veröffentlichung des Ergebnisberichts im Projekt „SESPIN – Sichere und effiziente S-Pedelec-Infrastruktur“S-Pedelecs bieten eine Tretkraftunterstützung bis 45 km/h. Dadurch haben sie das Potenzial, auch auf Strecken mit mittleren Distanzen zum Einsatz zu kommen, die sonst mit dem Kfz gefahren würden (z.B. Pendelstrecken). Dies hätte – neben anderen Vorteilen – positive Auswirkungen sowohl auf die Gesundheit der Nutzenden als auch auf eine verstärkt klimafreundliche Mobilität.
Allerdings sind die rechtlichen Regelungen im D-A-CH- Raum bisher uneinheitlich. So dürfen S-Pedelecs in Deutschland ausschließlich auf der Straße im Mischverkehr bewegt werden, während in der Schweiz Radverkehrsanlagen zu nutzen sind. Ziel der Studie war es, im Rahmen eines umfangreichen Förderprojekts (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft, FFG GmbH) länderübergreifend für den D-A-CH-Raum Handlungsempfehlungen zu entwickeln, wie S-Pedelecs in das bestehende Verkehrssystem sicher und effizient integriert werden können, wobei eine möglichst breite Akzeptanz durch alle Verkehrsteilnehmenden sichergestellt werden sollte. Diese Handlungsempfehlungen können im nun veröffentlichen Endbericht, der in Zusammenarbeit mit Partnern aus Österreich (Salzburg Research) und der Schweiz (Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Angewandte Psychologie sowie Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik) entstanden ist, nachgelesen werden. Der Ergebnisbericht ist hier bzw. auf der Projektwebsite verfügbar.
- November
2024 Veröffentlichung des BASt-Berichts zu psychischen UnfallfolgenWie hoch ist die psychische Belastung nach Verkehrsunfällen? Welche psychischen Erkrankungen können danach auftreten? Wie wirken sich psychische Unfallfolgen auf das Fahrverhalten aus?
Im Rahmen eines umfangreichen Forschungsprojekts der Bundesanstalt für Straßenwesen (Forschungsprojekt 82.0734) haben das Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften (WIVW GmbH) und die Hochschulambulanz für Psychotherapie der Universität Würzburg hierzu gemeinsam eine ausführliche Literaturrecherche sowie eine experimentelle Studie im Realverkehr durchgeführt.
Der Bericht ist nun veröffentlicht und hier verfügbar.
- November
2024 Vortrag auf der 13. GMTTB Jahrestagung in KonstanzDas WIVW wurde eingeladen einen Vortrag auf der 13. Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische und Technische Traumabiomechanik e.V. (GMTTB), die am 17. und 18. Oktober an der Hochschule Konstanz stattfand, zu halten. Die Gesellschaft fördert das Verständnis des Straßenverkehrsgeschehens und von Straßenverkehrsunfällen, insbesondere die Verbesserung des medizinischen, technischen und trauma-biomechanischen Wissens für unfallbedingte Verletzungen sowie deren Prävention.
Thema des Vortrags war die Vorstellung einer Methode zur Human-Factors-Bewertung von teilautomatisierten Systemen im Fahrzeug anhand von Fahrerverhaltensbeobachtung und Befragungen. Weitere Vorträge beschäftigten sich mit Themen wie Cannabis im Straßenverkehr, Unfallforschung und Verkehrssicherheit in Europa und weltweit. Weiterführende Informationen sind hier zu finden.
- November
2024 WIVW veröffentlicht Studie zu Sleep Intertia in Accident Analysis & PreventionWorauf wird es ankommen: Die Dauer eines Naps oder die Tiefe des Schlafs?
Eine neue Studie des WIVW zum Schlafen während einer automatisierten Autofahrt zeigt: sog. Sleep Inertia, das Gefühl von Benommenheit oder Müdigkeit nach dem Aufwachen, kann auch schon nach kurzen Naps auftreten. Dabei spielt es kaum eine Rolle, wie lange man schläft. Die Fitness nach dem Aufwachen hängt dagegen wesentlich davon ab, wie tief die Insassen einschlafen.
Zukünftige automatisierte Fahrzeuge sollten daher erfassen können, wie tief ihre Insassen schlafen, um im Anschluss die passende Unterstützung bereitstellen zu können. Die Studie wurde im Journal Accident Analysis & Prevention veröffentlicht und ist hier frei verfügbar.
Die Studie wurde im Rahmen des Projektes RUMBA durchgeführt, welches vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wurde.
- Oktober
2024 Drei Vorträge des WIVW auf der Driver Distraction and Inattention Conference (DDI) in Ann Arbour, USADas WIVW war auf der diesjährigen Driver Distraction and Inattention (DDI) Konferenz mit drei spannenden Vorträgen vertreten.
Die DDI ist eine renommierte internationale Konferenz, auf der Beiträge rund um das Thema Fahrerablenkung und Unaufmerksamkeit vorgestellt werden, um Themen der Fahrsicherheit weiter voranzubringen. Die diesjährige DDI fand vom 22. – 24.10. in Ann Arbour, an der University of Michigan (UMTRI) statt. Im Rahmen der Konferenz stellte das WIVW neue spannende Forschungsergebnisse zu folgenden Themen vor:
- Empirische Bewertung der Anforderungen, die durch die Merkmale dynamischer visueller Informationen an den Fahrer gestellt werden
- Bewertung des Situationsbewusstseins beim automatisierten Fahren
- Der Effekt von Car Sickness (Reisekrankheit) auf die Übernahme- und Fahrleistung
Nähere Informationen zur Konferenz sowie die Abstracts und Präsentationen sind auf dieser Seite zu finden.
- Oktober
2024 WIVW-Beitrag auf dem Motion Comfort WorkshopWie vielen Menschen wird beim Mitfahren im Auto schlecht? Welche Faktoren begünstigen Reisekrankheit im Auto?
Das WIVW ist sowohl mit einer Präsentation als auch einem Poster zum Thema Prävalenz und modulierende Faktoren von Car Sickness (Reisekrankheit im Auto) auf dem Motion Comfort Workshop vertreten und gibt Antworten auf diese Fragen. Der Workshop wird von Seiten der Volkswagen – Group Innovation sowie der TU Delft organisiert und vom Europäischen Projekt Hi-Drive unterstützt.
Sie können sich für eine Online-Teilnahme am 06./07.11.2024 unter diesem Link registrieren. Hier finden Sie ebenfalls die Agena und Infos zu den Vorträgen.
- Oktober
2024 Kick-Off des Projekts BASt Level 2Am 1. Oktober begann das im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr, vertreten durch die Bundesanstalt für Straßenwesen, unter 82.0829/2023 laufende Forschungsvorhaben „Systematische Erhebung und Bewertung von Änderungen im Fahrmodus bei Level 2 Systemen im Realverkehr“. Im Rahmen des Projekts werden zwei L2-Fahrzeuge für einen einjährigen Erhebungszeitraum mit einem Messdatensystem ausgestattet. Dieses erfasst relevante Parameter zur Detektion und Beschreibung von Fahrmoduswechseln und deren Begleitumstände (Fahrerzustand, Verkehrsumgebung, Umweltfaktoren etc.). Auf diese Weise wird die Basis für eine zukünftige Datenbasis geschaffen, um mögliche Risiken bei der Fahrt mit L2-Systemen zu erkennen und zu quantifizieren.
- Oktober
2024 Das WIVW veröffentlicht Studie im Special Issue des Journals of Innovation ManagementDas WIVW veröffentlicht eine Studie zum Thema Nutzerbedürfnisse beim Design elektrisch angetriebener Motorräder und -roller. Welche Aspekte sind hierbei aus Anwendersicht relevant? Leichtbau? Funktionsumfang des HMIs? Intelligente Schutzkleidung sog. Wearables?
Antworten zu diesen Fragen wurden im FFG Förderprojekt EMotion gefunden und nun hier veröffentlicht (frei verfügbar).
Der Titel des Papers lautet: Exploring Outcome-driven Innovation for the Responsible Design of Electric Two-wheelers
 
- September
2024 25-jähriges Firmenjubiläum der WIVW GmbHMit großer Freude und mit Stolz blicken wir auf 25 Jahre Firmengeschichte am WIVW zurück, welche am 12.09.2024 gebührend mit unseren Kunden, Partnern, weiteren Wegbegleitern und dem Team gefeiert wurde. Bereits am frühen Nachmittag wurden im vollgefüllten Besprechungssaal des WIVW Neubaus Einblicke in die Vergangenheit, aber v.a. auch die Zukunft der Tätigkeitsfelder des WIVW gewährt. Veitshöchheims 1. Bürgermeister Jürgen Götz fand ebenso wie Dr. Lukas Kagerbauer (stellv. Geschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt) lobende Worte über die Leistung des WIVW, global agierende Hersteller und Zulieferer der Automobilindustrie zur Forschung nach Veitshöchheim zu bringen. Am Nachmittag gab es eine geführte Institutsbesichtigung, um die Vielfalt der Forschung von Fußgängern und Fahrradfahrern über Motorrad- bis zu Pkw- und Lkw-Fahrenden an den jeweiligen Simulatoren aus erster Hand zu erleben. Nach sich anschließenden individuellen Testfahrten ging es zu Sektempfang und Buffet über, sodass der Abend bei guten Gesprächen und Live-Musik seinen Ausklang finden konnte. Wir freuen uns auf die nächsten 25 Jahre mit innovativer Forschung und Fahrsimulation am WIVW!
 
Foto: Alexandra Neukum (Geschäftsführerin WIVW) und Jürgen Götz (1. Bürgermeister Veitshöchheim)
- August
2024 Befragung zur Aus-, Fort- und Weiterbildung für EinsatzfahrtenBei Notfällen geht es oftmals um Minuten, Fahren mit Blaulicht und Einsatzhorn gehört zum Alltag von Einsatzkräften. Doch wie werden diese für die sichere Durchführung einer Einsatzfahrt befähigt? Gibt es hierfür ausreichend etablierte Aus- und Fortbildungsangebote?
Diese und weitere Fragestellungen sind Teil einer Studie, die von DGNOW, DVR, WIVW und ZaNowi gemeinsam durchgeführt und nun in der Zeitschrift für Verkehrssicherheit publiziert wurde. Die Ergebnisse zeigen einen großen Bedarf an systematischer Aus- und Fortbildung, dem in vielen Bereichen bislang offenbar nicht der erforderliche Raum gewidmet wird. Viele Einsatzkräfte wünschen sich Möglichkeiten der Schulung durch speziell ausgebildetes Personal und zudem mehr praktisches Training, insbesondere verpflichtende und regelmäßige Fahrsicherheitstrainings und Einsatzfahrtsimulationstrainings. Letztere wurden mit SILAB DET Emergency speziell nach den Anforderungen der Einsatzfahrenden am WIVW entwickelt. DET Emergency erfüllt damit bereits heute in vielen Einrichtungen den Wunsch der Befragten nach gezielten Trainingsmöglichkeiten und zeigt weiteres wichtiges Potenzial für die Zukunft.
Mit der Etablierung einer standardisierten und verpflichtenden Aus- und Weiterbildungspraxis, deren Integration in die Berufsausbildung und Lehrgänge und der Qualifizierung des Instruktionspersonals könnte mehr Sicherheit für alle Beteiligten erreicht werden. Hierzu werden weitere Projektschritte folgen.
- August
2024 Handbuch Assistiertes und Automatisiertes Fahren veröffentlichtUnter Mitwirkung des WIVW ist die 4. Auflage des Handbuchs Assistiertes und Automatisiertes Fahren entstanden und nun auf Deutsch veröffentlicht worden. Eine Englische Version des Standard-Nachschlagewerks mit disziplinenübergreifenden Blicken auf die vielfältigen Systeme und deren technische und gesellschaftliche Herausforderungen folgt.
Der Link zum Buch findet sich hier.
- August
2024 Firmenbesuch von Landrat Thomas EberthWomit beschäftigen sich die Unternehmen im Landkreis und welche Bedürfnisse haben sie? Diese Fragen stellte sich Landrat Thomas Eberth im Rahmen eines Firmenbesuchs beim WIVW zusammen mit Jürgen Götz, Bürgermeister von Veitshöchheim, Vertretern der IHK Würzburg-Schweinfurt und weiteren Mitarbeitern des Landratsamts Würzburg.
Geschäftsführerin Alexandra Neukum berichtete über die Historie der Firma sowie den vielfältigen und internationalen Anwenderkreis. Zudem bekräftigte sie das Interesse an der Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen wie etwa den Ausbildungszentren für Einsatzfahrer der Region und den Willen, das Wissen und die Expertise des WIVW auch bei regional relevanten Themen wie z.B. der Verkehrsraumgestaltung einzubringen.
Anschließend konnten sich die Teilnehmenden bei Probefahrten von der Qualität und der Vielfalt der SILAB Fahrsimulatoren am WIVW überzeugen. Pkw, Motorrad, Fahrrad und Lkw-Simulatoren wurden von den Mitarbeitern demonstriert und bezüglich ihrer Anwendungsmöglichkeiten eingeordnet.Foto: Lucas Kesselhut (LRA Würzburg)
- Juli
2024 Große Pläne für ein großes Projekt: Das WIVW freut sich, Teil des SALSA-Projekts zu sein!Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir an innovativen Konzepten für das automatisierte Fahren der Zukunft arbeiten. Das WIVW untersucht drei Themen mit den folgenden Forschungsfragen:
- Tutoring: Wie können wir den Fahrenden am besten Wissen über neue oder aktualisierte Fahrzeugfunktionen vermitteln?
- Schlafen während des automatisierten Fahrens: Wie können wir die Übernahme aus dem Schlaf optimieren?
- Automatisierte und manuelle Fahrzeuge: Wie wirkt sich regelkonformes Fahrverhalten von automatisierten Fahrzeugen auf die Akzeptanz im Mischverkehr aus?
Am Projekt beteiligen sich die folgenden Partner: AUDI AG, Bundesanstalt für Straßenwesen, CanControls, Elektrobit, FKFS, Fraunhofer IOSB, Hochschule der Medien Stuttgart, INVENSITY, MAN Truck & Bus SE, Spiegel Institut, studiokurbos®, Universität Stuttgart, BASF, Porsche AG, Valeo Deutschland.
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.
- Juli
2024 WIVW auf der Applied Human Factors and Ergonomics Conference (AHFE)Meet you @ Nizza! Auf der vom 24. bis 27. Juli 2024 stattfindenden Applied Human Factors and Ergonomics Conference (AHFE) wird das WIVW in zwei Beiträgen seine neueste Forschung präsentieren. Ein Beitrag befasst sich mit dem Einfluss von Display-Animationen und deren Positionierung auf die Fahreraufmerksamkeit und das Blickverhalten. In der Fahrsimulatorstudie wurde untersucht, welche Art und Anzahl fahrfremder Animationen in den Frontdisplays von Fahrzeugen implementiert werden können, ohne den Fahrer signifikant abzulenken. Im zweiten Beitrag wird der Zusammenhang zwischen Eigenschaften von Fahrer*innen (z.B. Technology Readiness) und ihren Erwartungen an automatisierte Fahrfunktionen untersucht.
Unsere Beiträge sind frei zugänglich hier zu finden:
- Display Animations:
- Driver Characteristics:
- Juni
2024 Das WIVW auf der 37. VDI-TagungDas WIVW wird auf der 37. VDI-Tagung „Fahrerassistenzsysteme und Automatisiertes Fahren 2024“ vom 25.06. & 26.06.2024 in Aachen mit dem VortragInformationsbedürfnisse beim hochautomatisierten Fahren - Untersuchung der Nutzerakzeptanz von Anzeigekonzepten im Fahrzeuginnenraum
vertreten sein. Der Link zur Tagung findet sich hier.
- Juni
2024 Das WIVW veröffentlicht Studie zur Mensch-Maschine Kooperation beim hochautomatisierten FahrenDas WIVW veröffentlicht Studie zur Mensch-Maschine Kooperation beim hochautomatisierten Fahren in Cognition, Technology & Work. Die Studie beschäftigt sich mit verschiedenen Kooperativen Strategien, die dazu eingesetzt werden um Limitationen eines automatisierten Fahrzeugs zu überbrücken. Im Fokus stehen dabei Nutzerpräferenz, Komfort und Sicherheitsempfinden.
Die Studie kann hier erreicht werden: https://link.springer.com/article/10.1007/s10111-024-00757-7
- Mai
2024 Vortrag bei VI-Grade's Accelerating Towards Zero Prototypes In The Motorcycle Industry Event in UdineWelches sind die Herausforderungen und vor allem die Lösungen bei der Entwicklung eines Motorradfahrsimulators für Human-in-the-Loop-Tests? Für WIVW war es eine große Freude, am ZERO PROTOTYPES Summit teilzunehmen, um die Erfahrungen aus den letzten zehn Jahren zu teilen und mit Experten aus der ganzen Welt zu diskutieren.
Welches sind die Herausforderungen und vor allem die Lösungen bei der Entwicklung eines Motorradfahrsimulators für Human-in-the-Loop-Tests? Für WIVW war es eine große Freude, am ZERO PROTOTYPES Summit teilzunehmen, um die Erfahrungen aus den letzten zehn Jahren zu teilen und mit Experten aus der ganzen Welt zu diskutieren.
- April
2024 SILAB® 7.2 ist ab sofort verfügbar!Der neueste Stand unserer Simulationssoftware SILAB 7.2 enthält viele Neuerungen.
Der neueste Stand unserer Simulationssoftware SILAB 7.2 enthält viele Neuerungen, welche die Nutzerfreundlichkeit und die Anwendung in Forschung und Entwicklung weiter optimieren:
- Änderungen in der Benutzeroberfläche von SILAB, SILABAEdit und SILABPreview
- Erweiterung und Anpassung der verfügbaren Data-Processing Units (DPUs)
- Zahlreiche neue Verkehrsteilnehmer wurden integriert: Über 20 neue Fahrzeuge, neue Fahrradtypen und ein Zug. Zudem steht eine Vielzahl an neuen grafischen Objekten zur Dekoration von Szenarien zur Verfügung: Elemente für Baustellen, Industriegebiete, Bahnhofsumgebungen, Wochenmärkte, Sportplätze sowie Schwimmbäder
- Neue Modelle für Radarfallen wurden erstellt und können durch den Fahrer ausgelöst werden
- Intuitivere Navigation durch die Verfügbarkeit eines Rasters sowie Einblendung der Referenzposition der Kamera in SGEObjectPrev welcher nun Modelle per Drag & Drop öffnen kann
- Bei Regen können Regentropfen auf der Scheibe dargestellt und vom variabel aktivierbaren Scheibenwischer weggewischt werden
- Eine neue Soundsimulation eines Elektrofahrzeugs wurde integriert
- Die überarbeitete Demostrecke enthält eine Vielzahl der neuen Elemente und lädt zur Probefahrt ein
Für detailliertere Erläuterungen der neuen Funktionalitäten sowie der Anwendungsfelder von SILAB stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
- April
2024 WIVW und das Hi-Drive Projekt auf dem Landesverkehrssicherheitstag in BayernAm vergangenen Samstag präsentierten wir unser Institut #WIVW sowie das europäische Projekt
Hi-Drive auf dem Landesverkehrssicherheitstag in Bayern. Wir waren mit einem Messestand und im Rahmen des Bühnenprogramms mit einem Kurzinterview zum automatisierten Fahren und dem Projekt Hi-Drive vertreten.Beim Landesverkehrssicherheitstag leisteten 61 Aussteller, darunter Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, mit Informationsständen, Attraktionen und Vorführungen in der Würzburger Innenstadt einen informativen und unterhaltsamen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Unter dem Motto "Verkehr bewegt - Gemeinsam.Mobil.Sicher" richtete sich die Veranstaltung an alle Bürger und Verkehrsteilnehmer. Von den Jüngsten bis zu den Ältesten, von Fußgängern über Radfahrer bis zu motorisierten Verkehrsteilnehmern.
- März
2024 Abschlussevent RUMBANach dreieinhalb Jahren steht das Projekt RUMBA kurz vor dem Abschluss. Es ist Zeit für unsere Partner und uns, die umfangreichen Ergebnisse unserer Forschung und Entwicklung zu zukünftigen Innenraumkonzepten und neuen Fahrerlebnissen für die kommende Automatisierung von Fahrzeugen zu präsentieren.
Seien Sie bei der Abschlussveranstaltung am 24. April 2024 auf dem Bosch-Forschungscampus in Renningen dabei und erleben Sie interaktive Vorträge sowie Live-Demos auf der Teststrecke und in VR!
Das WIVW wird neue Erkenntnisse über die Minderung von Motion Sickness und die faszinierenden Auswirkungen des Schlafs beim automatisierten Fahren präsentieren.
Weitere Informationen über die Veranstaltung, einschließlich des Anmeldeformulars und Details über das Projekt selbst, finden Sie auf der Projektseite: https://projekt-rumba.de/Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und das Team besteht aus @Audi Deutschland, @MAN Truck & Bus SE, @Bosch, @CanControls, @OHP Group, @Spiegel Institut, @Hochschule der Medien Stuttgart, @Institut für Konstruktionstechnik und Technisches Design (IKTD) - Universität Stuttgart, @Studiokurbos und @CARIAD
- März
2024 Expertenworkshop SESPINEnde Februar fand im Projekt SESPIN die Abschlusspräsentation sowie ein anschließender Expertenworkshop statt. Die abschließenden Empfehlungen für die sichere und effiziente Integration von S-Pedelec-Fahrern wurden mit Experten aus allen D-A-CH-Ländern diskutiert.Der Beitrag der WIVW zum Projekt war die strukturierte Verhaltensbeobachtung von S-Pedelec-Fahrern im Fahrradsimulator. So wurde der Fahrradsimulator an S-Pedelec-spezifische Aspekte angepasst. Darüber hinaus wurden verschiedene Radverkehrsanlagen sowie Konfliktsituationen mit anderen Verkehrsteilnehmern implementiert. Das Fahrverhalten wurde anhand von Durchschnittsgeschwindigkeiten, Überholabständen und anderen sicherheitsrelevanten Parametern bewertet.
Hintergrund: Ziel des SESPIN-Projekts ist es, länderübergreifende, wissenschaftlich abgesicherte infrastrukturelle und techno-soziale Lösungen für die effiziente und sichere Integration von S-Pedelec-Fahrern in das allgemeine Verkehrssystem zu entwickeln. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Interaktion mit anderen Verkehrsteilnehmern gelegt. Ziel ist es, Handlungsempfehlungen zu generieren, die nicht nur von S-Pedelec-Fahrern, sondern von allen Verkehrsteilnehmern akzeptiert werden und die zu einer erhöhten Verkehrssicherheit für alle führen. Weiterführende Informationen: https://www.s-pedelec.net/
- März
2024 Abschlussevent INITIATIVE
Seien Sie online dabei bei der Abschlussveranstaltung des Projekts INITIATIVE mit interessanten Ergebnissen zur Interaktion zwischen automatisierten Fahrzeugen und anderen Verkehrsteilnehmern!
Die Abschlussveranstaltung von INITIATIVE (INtellIgenTe Mensch-Technik KommunIkATIon im gemischten Verkehr) findet am 13. März 2024 in Lippstadt statt. Als Projektpartner wird das WIVW die Projektergebnisse der letzten drei Jahre Forschung und Entwicklung präsentieren.
Das übergeordnete Ziel des INITIATIVE-Projekts war die Realisierung einer KI-gestützten intelligenten Interaktion zwischen hochautomatisierten Fahrzeugen und anderen Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Radfahrern. Interaktion bedeutet in diesem Zusammenhang die situationsbezogene Erkennung von Verhaltensmustern, die Erkennung von Absichten und darauf aufbauend die Entscheidungsfindung und koordinierte Kommunikation zwischen den beteiligten Verkehrsteilnehmern.
Das Projektteam besteht aus FORVIA HELLA, WIVW, Fraunhofer IOSB, KIT (LTI & IRS), Universität des Saarlandes (Institut für Rechtsinformatik), ELECTRIC-SPECIAL, und version1. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.
Die Einführung in das Projekt und die Vorstellung der Teilprojekte kann am Vormittag online verfolgt werden. Die Live-Demonstration und die weiteren Stationen der Projektpartner finden am Nachmittag persönlich statt.
Weitere Informationen zur Veranstaltung, einschließlich des Anmeldeformulars und zum Förderprojekt selbst, finden Sie auf der Projektseite: initiative-projekt.de.
Weitere Informationen zur Veranstaltung, einschließlich des Anmeldeformulars und zum Förderprojekt selbst, finden Sie auf der Projektseite: initiative-projekt.de.

- Februar
2024 Abschlussevent EMotionNach vier Jahren ist das Projekt EMotion erfolgreich zu Ende gegangen.
In dieser Zeit haben das WIVW und elf Partner aus Österreich (u.a. KTM Technologies, KISKA, AiT, SalzburgResearch) zwei innovative Elektroroller mit intuitiven HMIs entwickelt. Das Projekt wurde aus Mitteln des österreichischen Klima- und Energiefonds unterstützt und die Finanzierung wurde von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) koordiniert.
Der Hauptbeitrag des WIVW war die Analyse der Nutzerbedürfnisse durch eine große Befragungsstudie, die Durchführung von zwei Simulatorstudien, die Durchführung von Fokusgruppen und die Auswertung der Daten des 8-monatigen Feldtests. Die Abschlussveranstaltung fand am 27. Februar bei KISKA in Anif, Österreich, statt.Weitere Informationen über das Projekt finden Sie hier: https://www.emotion-project.at/
- Februar
2024 WIVW veröffentlicht Studie zum Schlafen beim automatisierten Fahren in Transportation Research Part FWIVW veröffentlicht Studie zum Schlafen beim automatisierten Fahren in Transportation Research Part F
Ein Nickerchen während des automatisierten Fahrens - das klingt wie ein Zukunftstraum und verspricht dem Autofahrer Linderung von Müdigkeitsgefühlen. Den Vorteilen des Schlafs steht jedoch möglicherweise die Schlaftrunkenheit - die Müdigkeit nach dem Schlaf - entgegen. Die positiven und negativen Auswirkungen des Schlafs am Steuer können von mehreren Faktoren abhängen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten Projekts #RUMBA untersuchte das WIVW, welche Rolle die Tageszeit und individuelle Veranlagungen wie der Chronotyp für das Fahren unter Schlaftrunkenheit spielen.Die Studie wurde jetzt in Transportation Research Part F: Traffic Psychology and Behavior veröffentlicht und ist für 50 Tage bei Sciencedirect frei verfügbar: https://authors.elsevier.com/a/1ibK%7E_V9P1IseO
- Februar
2024 Expertenworkshop zu den Anforderungen an TelefahrerAm 02.02.2024 fand bei der WIVW GmbH im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) ein Expertenworkshop statt. Ziel war die Diskussion von Mindestanforderungen, die an zukünftige Telefahrer und Telefahrerinnen zu stellen sind. Drei Arbeitsgruppen diskutierten die Themen Vorerfahrung und Eignung, Aus- und Weiterbildung sowie Überprüfung und Überwachung.Zum Hintergrund: Beim Telefahren werden Informationen zum Fahrzeugzustand und -umfeld, z.B. Sensordaten und Videostreams, vom Fahrzeug an eine Fernsteuerungszentrale übertragen. Dort werden die Daten einer Person zur Verfügung gestellt, die das Fahrzeug aus der Ferne steuert.Vielen Dank an alle Experten von Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Bundesanstalt für Straßenwesen, Deutsche Bahn, Fernride, FTM Institute of Automotive Technology TUM, FSD – Zentrale Stelle, TÜV | DEKRA arge tp 21, Dresden, Valeo und Vay für die Teilnahme und die wertvollen Beiträge!
- Februar
2024 ACEM Workshop Level SystemSind Sie ein "guter" Motorradfahrer? Gibt es eine Möglichkeit zur Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten beim Motorradfahren? Diese Fragen geben Anlass zu kontroversen Diskussionen, die von wissenschaftlichen Konferenzen bis zu Kneipentouren reichen. Vielen Dank an ACEM. European Association of Motorcycle Manufacturers für die Einladung zu zwei Tagen intensiver Diskussionen zu diesem Thema zwischen FIM (Fédération Internationale de Motocyclisme), KNMV, Sveriges MotorCyklister, VSV, Institut für Zweiradsicherheit, KTM Ridersacademy und Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften GmbH (WIVW), die die wissenschaftliche Sichtweise einbrachten!
- Februar
2024 Junge Schweizer FahrschülerInnen trainieren an den von SILAB betriebenen LKW-Simulatoren.Seit Sommer 2023 trainieren die Rekruten der Schweizer Armee ihr Fahrkönnen an Fahrsimulatoren powered by SILAB®.
Das WIVW ist sehr stolz darauf, der Partner der Wahl für die Schweizer Armee zu sein, wenn es um Fahrsimulation geht, da die Armee bereits über umfangreiche Erfahrungen bei der Ausbildung ihrer LKW-FahrschülerInnen an Fahrsimulatoren verfügt und eine klare Vorstellung davon hat, was sie von einer leistungsstarken Softwarelösung erwartet.
Bis Juni 2024 werden insgesamt fünf Standorte der Armasuisse mit je fünf Simulatoren ausgerüstet, um den LKW-FahrschülerInnen die bestmöglichen Lernbedingungen zu bieten. SILAB DET Truck bietet eine breite Palette von Übungen mit steigendem Schwierigkeitsgrad: Vom Kennenlernen des Fahrzeugs auf einem Übungsplatz über intensive Manövriertrainings bis hin zu längeren Fahrten durch den Verkehr auf Stadtstraßen, Autobahnen und Landstraßen.
Das simulatorgestützte Training ermöglicht es, spezifische Fahraufgaben in einer sicheren und kontrollierten Umgebung zu üben, ohne andere zu gefährden, und gleichzeitig Verschleiß, Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen zu reduzieren.
Die bewährte Softwarelösung SILAB® des WIVW konnte sich im Ausschreibungsverfahren aufgrund der flexiblen Gestaltung des Lehrplans und der intuitiven Bedienbarkeit für Ausbilder und SchülerInnen durchsetzen. SILAB DET Truck ermöglicht es den Lernenden, selbstständig und in ihrem eigenen Tempo am Simulator zu arbeiten, sich auf ihre persönlichen Interessengebiete zu konzentrieren und so ihre Ausbildungsziele schnell und effizient zu erreichen.Besuchen Sie: neue-simulatoren-fuer-die-fahrausbildung.html
- Januar
2024 SILAB DET (Driver Education & Training) Truck Emergency: Simulatorgestütztes Training hilft Einsatzkräften, sich auf ihre anspruchsvollen Aufgaben vorzubereiten und gewappnet zu sein, wenn es darauf ankommt.Das WIVW ist stolz darauf, bekannt geben zu können, dass ein weiterer Fahrsimulator in Wien, Österreich, erfolgreich installiert und in Betrieb genommen wurde. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Wien ist Teil der deutschen Nichtregierungsorganisation Arbeiter-Samariter-Bund, die auf nationaler und internationaler Ebene vielfältige soziale Dienste, Nothilfe und Unterstützung im Gesundheitswesen leistet.
Der Fahrsimulator ermöglicht es EinsatzfahrerInnen, ihre Fahrfähigkeiten in einer sicheren und kontrollierten Umgebung zu trainieren und zu verbessern, ohne Fahrzeug, Besatzung oder andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Das Training konzentriert sich darauf, einen sicheren und vorausschauenden Fahrstil zu fördern, das Bewusstsein für das Verhalten anderer VerkehrsteilnehmerInnen zu schärfen und in kritischen Situationen sicher und souverän zu reagieren.
Bei einem Notfall nicht nur so schnell wie möglich, sondern auch sicher am Einsatzort anzukommen, ist der Schlüssel - und kann den Unterschied ausmachen, wenn es darum geht, ein Leben zu retten.Besuchen Sie: https://wien.orf.at/stories/3242020/