Aktuelles

Mit dem Projekt MobilTrain gehört das WIVV zu den 100 glücklichen Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" 2016. Unter dem Motto „NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell" liefert das Projekt eine überzeugende Antwort auf die Frage, wie gemeinschaftliches Handeln innovative Lösungen für Herausforderungen von morgen bieten kann. Mit dem Wettbewerb würdigen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen" und die Deutsche Bank zukunftsweisende Ideen, die die Potenziale von Nachbarschaft im Sinne von Gemeinschaft, Kooperation und Vernetzung nutzen und so einen gesellschaftlichen Mehrwert zur Lösung von gegenwärtigen oder künftigen Herausforderungen schaffen. Unter rund 1.000 Bewerbungen wurde das Projekt Mobiltrain von einer hochkarätigen Jury ausgewählt.

Praedikat Ausgezeichneter-Ort-2016

Mobilität ist eine wichtige Grundvoraussetzung, älteren Menschen so lange wie möglich ein autonomes, aktives Leben zu ermöglichen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts MobilTrain ist es durch die enge regionale Zusammenarbeit zwischen dem mittelständischen Forschungsinstitut WIVW, der Würzburger Fahrschule Kwiotek und der Gemeinde Veitshöchheim gelungen, ein multimodales Trainingsprogramm zur Erhaltung der individuellen Mobilität von Senioren zu entwickeln. Da es auch Anliegen des Projekts war, das Training auf die Möglichkeiten ländlicher geprägter Regionen zuzuschneiden, wurde die Gemeinde Veitshöchheim als  Modellgemeinde zur Projektdurchführung ausgewählt. Die Kooperation der beteiligten Partner erlaubte es, Know-how im Bereich der Verkehrswissenschaften mit verkehrspädagogischen Ansätzen der Fahrschulpraxis unter Berücksichtigung regionaler Gegebenheiten zu vereinen. Der Schwerpunkt des Programms lag auf der Förderung der Fahrkompetenz, was besonders für Senioren in ländlichen Gebieten wichtig ist. Hierzu wurde ein Simulatorfahrtraining entwickelt, in dessen Rahmen für Senioren besonders sicherheitsrelevante Situationen gezielt geübt werden. Daneben wurden den Senioren neue Mobilitätsperspektiven wie Car Sharing, Organisation von Fahrgemeinschaften oder kompetente Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs durch soziale Netzwerke und neue Medien eröffnet.

Für die „Ausgezeichneten Orte 2016" startete das Wettbewerbsjahr am 7. Juni mit einem großen Netzwerktreffen in Berlin, bei dem sich alle Preisträger kennenlernen, vernetzen und über ihre Projekte austauschen können. Von Juni bis Dezember feiert jeder Preisträger eine individuelle Preisverleihung und erhält zu diesem Anlass seine von Bundespräsident Joachim Gauck unterzeichnete Urkunde. Im Oktober startet die deutschlandweite Wahl des Publikumssiegers. Der feierliche Preisträgerempfang in Frankfurt am Main im November, bei dem die mit Spannung erwartete Bekanntgabe der sechs Bundessieger – ein herausragendes Projekt in jeder Kategorie – erfolgt, rundet das Wettbewerbsjahr ab. „Deutschland – Land der Ideen" ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den BDI. Die Deutsche Bank ist seit 2006 Partner und Nationaler Förderer des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen". Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.

Nähere Informationen zur Initiative „Deutschland – Land der Ideen" finden Sie hier

Die Laufgruppe des WIVW hat dieses Jahr auf dem Würzburger Firmenlauf debütiert. Das Team konnte direkt durch guten Sportsgeist und hervorragende läuferische Leistungen überzeugen - so belegte Ann-Kathrin Kraft den 9. Platz in der Damenwertung. Wir freuen uns bereits jetzt auf die Fortsetzung des gelungenen Events! Nähere Informationen zum Firmenlauf gibt es hier.

Das WIVW wird auf dem diesjährigen Autonomous Vehicle Test & Development Symposium 2016, welches vom 31. Mai bis zum 02. Juni 2016  in Stuttgart stattfindet, mit folgendem Beitrag vertreten sein:

  • A controllability assessment of hands-free partially automated driving

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Das WIVW ist auf dem Kooperationsforum der Initiative Bayern Innovativ am 12. Mai 2016 mit folgendem Vortrag vertreten:

  • Neue Technologien und Herausforderungen - Fahrerassitenzsysteme für zweirädrige Anwendung

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Das WIVW war auf der diesjährigen VI-Grade Users Conference mit folgendem Beitrag vertreten:

  • Bringing Motorcylcle Dynamics to the Rider - Technical Solutions and their Contribution to Speed Perception in a Motorcycle Riding Simulator

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

Safe2wheelers COST Action aims at improving PTW safety with a holistic and integrated approach by acquiring, unifying and coordinating PTW safety research and ensuring broad dissemination towards PTW users, industry and public authorities.
Therefore, the idea is In order to bring together international experts working in the field of motorcycle safety for a mutual knowledge exchange, Safe2Wheelers will organize a workshop focusing on Accidentology and Simulators. An overview of best practices and results from PTW accident investigations and different existing motorcycle simulators shall be given and different technical solutions as well as potential use cases will be discussed. The workshop is open to industry and other researchers outside the COST Action network so that the dissemination of latest scientific findings is ensured.

Workshop invitation picture small
The workshop will start with a plenary session bringing Working Group 1 (PTW Accidentology) and Working Group 2 (Motorcycle Simulators) participants together. Afterwards the two focus groups will split up in separated sessions. A bus transfer to visit the motorcycle simulators at WIVW will be arranged for WG2 participants. A draft agenda can be found here.
More information about Safe2wheelers can be found in: www.safe2wheelers.eu

Das WIVW hat einen Beitrag mit dem Titel

  • Realer vs simulierter Umgebungsverkehr – Was bringt die vernetzte Fahrsimulation?

auf der Konferenz des Konsortialprojekts UR:BAN vorgestellt. Nähere Informationen finden Sie hier.

In der aktuellen Ausgabe des Journals "Transportation Research Part F: Traffic Psychology and Behaviour" wurde eine Simulatorstudie des WIVW veröffentlicht, in welcher eine Kontrollierbarkeitsbewertung eines Systems zum Teilautomatisierten Fahren vorgenommen wurde:

  • Secondary task engagement and vehicle automation – Comparing the effects of different automation levels in an on-road experiment (kostenloser Download)

 

Am 21.10.15 fand am WIVW der 1. Workshop zur Nutzung und Weiterentwicklung des Szenariopaketes "Driver Fitness and Ability" (DFA) statt.

Dieses Szenarienpaket und das Softwaremodul "Standardized Application for Fitness to Drive Evaluations" (S.A.F.E.) sind hilfreiche Tools für eine ganzheitliche und faire Bewertung der Fahrleistung. Alle Workshop-Teilnehmer wenden bereits das DFA-Paket im Rahmen unterschiedlicher Studien an. Schwerpunkt des Workshops war daher die Vorstellung der entsprechenden Studienergebnisse. Insbesondere wurde die Alkoholkalibrierungsstudie im statischen Fahrsimulator der BASt vorgestellt, die jüngst im zugehörigen Bericht  M 263: "Nachweis alkoholbedingter Leistungsveränderungen mit einer Fahrverhaltensprobe im Fahrsimulator der BASt"  veröffentlicht wurde. Die Studie wurde analog zur Alkoholkalibrierungsstudie im Fahrsimulator mit Bewegungssystem des WIVW durchgeführt und belegt eine hohe Vergleichbarkeit der beiden Ausbaustufen von Fahrsimulatoren im Hinblick auf die Beurteilung der Fahrtüchtigkeit.

In der aktuellen Ausgabe des Journals "Transportation Research Part F: Traffic Psychology and Behaviour" wurde eine Simulatorstudie des WIVW veröffentlicht, in welcher eine Kontrollierbarkeitsbewertung eines Systems zum Teilautomatisierten Fahren vorgenommen wurde:

  • Controllability of Partially Automated Driving functions – Does it matter whether drivers are allowed to take their hands off the steering wheel? (kostenloser Download)

 

Am 1. November 2015 fiel der Startschuss für die Studie "DGUV Fahrangst". Die Studie wird in Kooperation mit der Universität Würzburg, Hochschulambulanz für Psychotherapie am Lehrstuhl für Psychologie I und mit Unterstützung durch das Medizinische Studienzentrum Würzburg und die Fahrschule Kwiotek durchgeführt.

Dr. Frederik Naujoks hat mit seinem Artikel

  • Effectiveness of advisory warnings based on cooperative perception

den dritten Platz des HFES Europe Chapter Early Career Best Paper Award auf dem Annual Meeting 2015 der Human Factors and Ergonomics Society (HFES) Europe Chapter in Groningen gewonnen. 

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Frau -Dr. Kenntner-Mabiala, Dr. Yvonne Kaussner, Sonja Hoffmann und Madeline Volk haben mit Ihrem E-Poster

  • Fahrleistung von Senioren im Vergleich zu einer jüngeren Vergleichsgruppe während einer repräsentativen Fahrprobe im Realverkehr

im Bereich Psychologie den diesjährigen Posterpreis auf dem 11. Gemeinsamen Symposium der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie e.V. (DGVP) und der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e.V. (DGVM) gewonnen. 

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

In der Ausgabe 83 (2015) des Journals Accident Analysis & Prevention wurde die folgende Studie zu sogenannten Car Gestures veröffentlicht:

  • Car Gestures - Advisory warning using additional steering wheel angles

Das Paper beschreibt und evaluiert ein frühzeitiges Warnkonzept, das auf Zusatzlenkwinkeln basiert. Dafür wurde im Rahmen einer Simulatorstudie das innovative Konzept der Car Gestures mit einem etablierten Warnkonzept im Head-Up Display und einer Baselinefahrt ohne Warnung verglichen. Neben der Akzeptanz duch die Fahrer stand das objektive Fahrverhalten sowie die Kontrollierbarkeit fehlerhafter Lenkeingriffe im Zentrum der Probandenstudie mit N=24 Fahrern. Die Forschung wurde von der Honda Research Institute Europe GmbH finanziert.

Der Artikel ist hier verfügbar.

Das WIVW ist auf der „Mensch und Computer“ – Konferenz im Rahmen des Workshops "Automotive HMI" vom 06.09. bis zum 09.09.2015 in Stuttgart mit folgendem Beitrag vertreten:

  • Determining maximum velocity for automated driving functions

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Das WIVW ist mit drei Beiträgen auf dem Europe Chapter Meeting der Human Factors and Ergonomics Society vertreten, welches vom 14.10. bis zum 16.10. in Groningen stattfindet:

  • Controllability of Partial Vehicle Automation at Lateral Guidance Boundaries
  • Perceived criticality of different time headways: are they really independent of velocity?
  • Approaching hazard to your right!' - What happens if it really comes from left?

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Das WIVW ist auf der 8. VDI-Tagung "Fahrer im 21. Jahrhundert" vom 10.11. bis zum 11.11.2015 in Braunschweig mit folgendem Beitrag vertreten:

  • Ampelphasenassistenz und Ihre Auswirkungen auf andere Verkehrsteilnehmer

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Das WIVW ist vom 30.06 bis zum 01.07.2015 auf der mobil.TUM2015 in München mit folgendem Beitrag vertreten:

  • Multi-Driver Simulation – the link between driving simulation and traffic simulation.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Das WIVW ist auf dem 10. Workshop Fahrerassistenzsysteme vom 28.-30.September 2015 in Walting mit folgendem Beitrag vertreten:

  • Eine Feldstudie zur Häufigkeit von natürlichen Nebentätigkeiten bei verschiedenen Automationsstufen.

In der aktuellen Ausgabe des Journals IET Intelligent Transport Systems wurde die folgende Studie zur Messung der Fahrerbeanspruchung beim Motorradfahren im Simulator veröffentlicht:

  • Powered two wheelers’ workload assessment with various methods using a motorcycle simulator

Das Paper gibt einen Überblick über insgesamt drei experimentelle Studien: Im ersten Schritt wurde die Sensitivität verschiedener Workload-Parameter untersucht. Diese Parameter kamen in einer zweiten Studie zum Einsatz, die sich mit den Auswirkungen verschiedener Nebenaufgaben auf die Beanspruchung beschäftigte. Mit Hilfe der Methode der Okklusion wurden in einer dritten Studie die Effekte der Nebenaufgaben auf das Motorradfahren unter Blickabwendung untersucht. Die Studienreihe wurde gemeinsam mit der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) durchgeführt.

Der Artikel ist hier verfügbar.